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Zapier vs Make: Welches Automation-Tool ist besser 2026?

Detaillierter Vergleich 2026

Zapier logo

Zapier

Das bekannteste No-Code-Automatisierungstool — 6.000+ App-Integrationen für jeden Workflow

Make logo

Make

Visueller No-Code-Automatisierer mit 1.000+ Integrationen — mächtiger als Zapier, günstiger im Preis

Gesamtwertung

Zapier

Make

78

Gesamtwertung

80

8.0

Benutzerfreundlichkeit

7.0
9.0

Funktionen

9.0
7.0

Preis-Leistung

9.0
7.0

KI-Qualität

7.0

Freemium

Preismodell

Freemium

Unser Fazit

Zapier vs Make: Workflow-Automation im direkten Vergleich 2026

Wer repetitive Aufgaben automatisieren will, landet früher oder später bei Zapier oder Make (ehemals Integromat). Beide Tools lösen dasselbe Grundproblem – sie verbinden Apps miteinander – gehen dabei aber sehr unterschiedliche Wege. Dieser Vergleich zeigt, wer welches Tool wählen sollte.

Zapier: Einfachheit und Reichweite

Zapier ist seit Jahren das Marktführer-Tool im Bereich No-Code-Automation. Die Stärke liegt in der schieren Breite: Über 6.000 Integrationen decken praktisch jede populäre App ab, von Gmail über Salesforce bis hin zu Nischentools. Die Benutzeroberfläche ist bewusst simpel gehalten – ein linearer Workflow-Builder, den man nach wenigen Minuten versteht. Für Teams ohne technischen Hintergrund ist das ein erheblicher Vorteil.

Zapier glänzt besonders bei einfachen Trigger-Action-Zaps: "Wenn in Google Sheets eine neue Zeile erscheint, sende eine Slack-Nachricht." Solche Ein-Schritt-Automationen sind in Minuten gebaut. Multi-Step-Zaps und bedingte Logik sind möglich, wirken aber schnell unübersichtlich, sobald die Workflows komplexer werden.

Make: Visuelle Stärke für komplexe Logik

Make verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz: Ein visueller, canvas-basierter Builder zeigt Workflows als Diagramm. Verzweigungen, Schleifen, Fehler-Handler und parallele Pfade lassen sich intuitiv einzeichnen. Das macht Make zur bevorzugten Wahl für Entwickler und technisch versierte Power-User, die komplexe mehrstufige Prozesse abbilden wollen.

Besonders stark ist Make bei der Datenmanipulation: JSON-Parsing, Array-Iteration, mathematische Operationen – all das ist deutlich tiefer integriert als bei Zapier. Wer API-Calls mit komplexen Payloads oder Webhooks mit dynamischer Logik baut, wird Make schätzen.

Preisvergleich

Zapier startet bei $19,99/Monat (Starter, 750 Tasks). Der Free-Plan ist stark eingeschränkt (100 Tasks/Monat, nur Ein-Schritt-Zaps). Enterprise-Pläne können schnell dreistellig werden.

Make bietet einen Free-Plan mit 1.000 Operationen/Monat und der kostenpflichtige Einstieg liegt bei $9/Monat (Core, 10.000 Operationen). Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei Make deutlich besser, besonders bei wachsendem Volumen.

Wer sollte was wählen?

Zapier empfiehlt sich für kleine Teams und Solo-Unternehmer, die schnell einfache Automationen brauchen und keine Zeit für eine Lernkurve haben. Die breite App-Auswahl und die intuitive Bedienung machen den höheren Preis für viele Nutzer wett.

Make ist die bessere Wahl für technisch affine Nutzer, Entwickler und Agenturen, die regelmäßig komplexe mehrstufige Workflows bauen. Das visuelle Interface macht Debugging einfacher, und der günstigere Preis macht Make bei hohem Automatisierungsvolumen klar wirtschaftlicher.

Vor- & Nachteile: Zapier

Vorteile

  • Größter App-Katalog mit 6.000+ nativen Integrationen — mehr als jede andere Automatisierungsplattform.
  • Einfachste Einrichtung im Markt: Zap-Wizard führt Nicht-Techniker ohne Lernkurve zur ersten Automation.
  • Stärkstes Affiliate-Programm und Template-Ökosystem mit Millionen vorgefertigter Zaps.
  • AI Actions-Integration verbindet externe KI-Assistenten direkt mit Zapier-Integrationen.
  • Zuverlässige Ausführungshistorie und einfache Fehler-Benachrichtigung per E-Mail.

Nachteile

  • Teuerster Automation-Anbieter: Starter ab 19,99 $/Monat mit nur 750 Tasks/Monat für Multi-Step-Zaps.
  • Kein visueller Szenario-Builder — komplexe Workflows mit mehreren Pfaden sind schwer zu überblicken.
  • Schlechteres Debugging als Make — keine detaillierten Operation-Logs pro Modul-Durchlauf.
  • Daten-Transformation ohne Code ist limitiert — komplexe API-Response-Verarbeitung ist umständlich.
  • Freemium-Tier mit nur 100 Tasks/Monat ist für produktive Nutzung zu limitiert.

Vor- & Nachteile: Make

Vorteile

  • Visueller Szenario-Builder mit detailliertem Operation-Log — deutlich besser debuggbar als Zapier-Zaps.
  • Daten-Transformation ohne Code: Array-Iteratoren, JSON/XML-Parsing und komplexe Router-Pfade nativ.
  • Günstigeres Pricing als Zapier: Core ab 9 $/Monat mit 10.000 Operations für Multi-Step-Automationen.
  • Parallele Routing-Pfade in einem Szenario für gleichzeitige Aktionen in mehreren Apps.
  • 1.000+ Integrationen inkl. HTTP-Modul für beliebige REST-APIs ohne native Integration.

Nachteile

  • Steilere Lernkurve als Zapier — die Szenario-Oberfläche ist für Nicht-Techniker anfangs einschüchternd.
  • Operations-Modell ist schwerer kalkulierbar als Zapiers Task-Modell für einfache Workflows.
  • Kleinere Community und weniger Template-Angebote als das etabliertere Zapier-Ökosystem.
  • Keine native mobile App — Szenarien lassen sich nur im Browser verwalten.
  • KI-Features (AI-Module) sind noch früh im Vergleich zur KI-Integration bei neueren Konkurrenten.

Häufige Fragen

Ein direkter Export ist nicht möglich, aber Make bietet eine Migrationshilfe und viele Zapier-Workflows lassen sich in Make schnell nachbauen. Der visuelle Builder erleichtert das Rekonstruieren komplexer Logik erheblich. Plane für eine Migration einige Stunden ein, je nach Anzahl der bestehenden Zaps.

Zapier führt mit über 6.000 App-Integrationen deutlich vor Make (ca. 1.500+). Für Nischen-Apps oder neuere SaaS-Tools ist Zapier daher oft die sicherere Wahl. Make gleicht das durch einen HTTP-Modul aus, mit dem sich beliebige APIs ohne native Integration ansprechen lassen.

Ja, deutlich. Make rechnet in Operationen statt Tasks, wobei ein mehrstufiger Workflow bei Make als mehrere Operationen zählt, bei Zapier als ein Task. Trotzdem ist Make in der Regel bei vergleichbarem Volumen zwei- bis dreimal günstiger. Der Free-Plan von Make ist zudem deutlich großzügiger.

Beide Tools bieten OpenAI- und KI-Integrationen. Make punktet durch seine Fähigkeit, API-Antworten flexibel weiterzuverarbeiten – ideal für KI-Pipelines mit mehreren Modellen oder komplexem Prompt-Chaining. Zapier hat dafür mehr fertige KI-App-Integrationen ohne Konfigurationsaufwand.