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Make

Visueller No-Code-Automatisierer mit 1.000+ Integrationen — mächtiger als Zapier, günstiger im Preis

Website
Preismodell:Freemium
Ab:9 €/Mo
Free Trial:Ja ✓
80/ 100Gesamtwertung
Benutzerfreundlichkeit
7.0
Funktionsumfang
9.0
Preis-Leistung
9.0
KI-Qualität
7.0

Make Test 2026 (ehem. Integromat): Visueller Workflow-Builder mit 1.000+ Integrationen und komplexer Logik. Core ab 9 $/Monat. Besser als Zapier für technische Nutzer?

Vor- & Nachteile

Vorteile

  • Visueller Szenario-Builder mit detailliertem Operation-Log — deutlich besser debuggbar als Zapier-Zaps.
  • Daten-Transformation ohne Code: Array-Iteratoren, JSON/XML-Parsing und komplexe Router-Pfade nativ.
  • Günstigeres Pricing als Zapier: Core ab 9 $/Monat mit 10.000 Operations für Multi-Step-Automationen.
  • Parallele Routing-Pfade in einem Szenario für gleichzeitige Aktionen in mehreren Apps.
  • 1.000+ Integrationen inkl. HTTP-Modul für beliebige REST-APIs ohne native Integration.

Nachteile

  • Steilere Lernkurve als Zapier — die Szenario-Oberfläche ist für Nicht-Techniker anfangs einschüchternd.
  • Operations-Modell ist schwerer kalkulierbar als Zapiers Task-Modell für einfache Workflows.
  • Kleinere Community und weniger Template-Angebote als das etabliertere Zapier-Ökosystem.
  • Keine native mobile App — Szenarien lassen sich nur im Browser verwalten.
  • KI-Features (AI-Module) sind noch früh im Vergleich zur KI-Integration bei neueren Konkurrenten.

Funktionen

Visueller Szenario-Builder

Drag-and-Drop-Leinwand für Automations-Workflows mit parallelen Pfaden und visueller Datenverbindung.

Operations-Log & Debugging

Detailliertes Log jedes Operations-Durchlaufs mit Ein- und Ausgabe-Daten pro Modul zum Debuggen.

Daten-Router

Parallele Routing-Pfade innerhalb eines Szenarios für gleichzeitige Aktionen in mehreren Apps.

Array-Iteratoren & Aggregatoren

Verarbeitung von Listen und Arrays aus API-Responses ohne Programmierung.

HTTP/Webhooks-Modul

Beliebige REST-API-Calls und eingehende Webhooks ohne native Integration möglich.

Fehlerbehandlung

Definierte Fehler-Handler-Routen für zuverlässige Automation auch bei API-Fehlern.

Szenario-Vorlagen

Hunderte vorgefertigte Szenario-Templates für gängige App-Kombinationen als Startpunkt.

Team-Workspaces

Gemeinsames Bearbeiten und Verwalten von Szenarien im Team mit Rollen und Zugriffsrechten.

Im Detail

Ein ausführlicher Make Test im Jahr 2026 bestätigt, dass diese Automatisierungsplattform — früher bekannt als Integromat, 2022 in Make umbenannt — für technisch versierte Nutzer die überzeugendere Alternative zu Zapier darstellt. Statt einfacher If-This-Then-That-Ketten bietet Make einen vollständigen visuellen Workflow-Builder, in dem Szenarien als Flussgraphen mit parallelen Pfaden, Schleifen, Fehlerbehandlung und komplexer Daten-Transformation aufgebaut werden.

Szenarien statt Zaps — der grundlegende Unterschied

In Make werden Automationen als "Szenarien" gebaut: eine visuelle Leinwand mit Modulen, die per Drag-and-Drop verbunden werden. Diese Darstellung macht es einfach, komplexe Logik zu verstehen und zu debuggen. Jeder Daten-Durchlauf (Operation) in einem Szenario wird in einem detaillierten Log festgehalten — man sieht genau welche Daten ein Modul erhalten und ausgegeben hat. Bei Zapier gibt es kein vergleichbares Debugging-Tool.

Daten-Transformation und Routing

Make glänzt bei der Verarbeitung strukturierter Daten. Mit Array-Aggregatoren, Iteratoren und eingebautem JSON/XML-Parsing lassen sich komplexe API-Responses aufschlüsseln und weiterverarbeiten — ohne Code. Das Routing-Feature ermöglicht parallele Pfade innerhalb eines Szenarios: ein eingehender Webhook kann gleichzeitig Slack benachrichtigen, einen Eintrag in Airtable erstellen und eine HubSpot-Aufgabe anlegen.

Preismodell: Operations statt Zap-Ausführungen

Make berechnet nach "Operations" — jedes Modul in einem Szenario verbraucht eine Operation. Der Core-Plan (9 $/Monat jährlich) bietet 10.000 Operations/Monat, was für die meisten KMU ausreicht. Im Vergleich: Zapiers günstigster Paid-Plan startet bei 19,99 $/Monat und ist deutlich restriktiver beim Multi-Step-Workflow-Limit.

PlanOperations/MonatPreis (jährlich)
Free1.000kostenlos
Core10.0009 $/Monat
Pro10.000+16 $/Monat
Teams10.000+29 $/Monat

Wann ist Zapier die bessere Wahl?

Make hat eine steilere Lernkurve — die Oberfläche ist für Nicht-Techniker anfangs einschüchternd. Zapier ist einfacher für Marketing-Teams und Einzelnutzer, die schnell simple Automationen einrichten wollen. Make lohnt sich sobald komplexe Workflows mit Daten-Transformation, Fehlerbehandlung oder parallelen Pfaden benötigt werden.

Fazit: Make im Test 2026

Make ist die leistungsfähigere Automatisierungsplattform für Nutzer, die bereit sind, etwas mehr Zeit in das Lernen zu investieren. Das günstigere Pricing, die bessere Debugging-Oberfläche und die überlegene Daten-Verarbeitung machen Make zur ersten Wahl für Entwickler, Operations-Teams und technisch versierte No-Code-Nutzer. Einfache Automationen für nicht-technische Teams sind bei Zapier besser aufgehoben.

Häufige Fragen

Make (früher Integromat) und Zapier bieten beide No-Code-Workflow-Automatisierung, unterscheiden sich aber grundlegend. Make bietet einen visuellen Szenario-Builder mit parallelen Pfaden, eingebautem Debugging-Log und deutlich günstigerem Pricing. Zapier ist einfacher für Einsteiger und nicht-technische Nutzer, hat aber teuerere Pläne für Multi-Step-Automationen und weniger Transparenz beim Debugging. Make ist die bessere Wahl für komplexe technische Workflows; Zapier für einfache, schnelle Automationen.

Make berechnet nach 'Operations' — jedes Modul in einem Szenario, das ausgeführt wird, verbraucht eine Operation. Ein Szenario mit 5 Modulen bei 100 Ausführungen verbraucht 500 Operations. Der Free-Plan bietet 1.000 Operations/Monat, Core (9 $/Monat jährlich) 10.000. Das macht Make für viele Anwendungsfälle günstiger als Zapier, kann aber bei sehr häufigen Ausführungen schnell aufgebraucht sein.

Ja, aber mit Einschränkungen. Einfache 2-App-Automationen (z.B. Gmail → Google Sheets) sind auch ohne Vorkenntnisse machbar. Für komplexe Szenarien mit Daten-Transformation, Array-Iteration oder Fehlerbehandlung ist ein technisches Grundverständnis hilfreich. Make bietet viele Vorlagen als Einstiegspunkt, und die Community ist aktiv mit Tutorials für häufige Use Cases.

Make bietet über 1.000 native App-Integrationen — darunter Google Workspace, Slack, HubSpot, Salesforce, Shopify, Stripe, Notion, Airtable, Asana, Jira und viele mehr. Zusätzlich ermöglicht das HTTP-Modul die Verbindung mit beliebigen REST-APIs, die keine native Integration haben. Webhooks erlauben auch eingehende Trigger von beliebigen Diensten.

Der Free-Plan von Make bietet 1.000 Operations/Monat und ist für Tests und sehr einfache Automationen ausreichend. Der Core-Plan für 9 $/Monat (jährlich) erhöht das auf 10.000 Operations und entfernt das Szenario-Limit. Für produktive Automationen, die täglich laufen, ist Core nahezu immer die richtige Wahl — und ist deutlich günstiger als Zapiers Starter-Äquivalent.

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