Make
Visueller No-Code-Automatisierer mit 1.000+ Integrationen — mächtiger als Zapier, günstiger im Preis
Make Test 2026 (ehem. Integromat): Visueller Workflow-Builder mit 1.000+ Integrationen und komplexer Logik. Core ab 9 $/Monat. Besser als Zapier für technische Nutzer?
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Visueller Szenario-Builder mit detailliertem Operation-Log — deutlich besser debuggbar als Zapier-Zaps.
- Daten-Transformation ohne Code: Array-Iteratoren, JSON/XML-Parsing und komplexe Router-Pfade nativ.
- Günstigeres Pricing als Zapier: Core ab 9 $/Monat mit 10.000 Operations für Multi-Step-Automationen.
- Parallele Routing-Pfade in einem Szenario für gleichzeitige Aktionen in mehreren Apps.
- 1.000+ Integrationen inkl. HTTP-Modul für beliebige REST-APIs ohne native Integration.
Nachteile
- Steilere Lernkurve als Zapier — die Szenario-Oberfläche ist für Nicht-Techniker anfangs einschüchternd.
- Operations-Modell ist schwerer kalkulierbar als Zapiers Task-Modell für einfache Workflows.
- Kleinere Community und weniger Template-Angebote als das etabliertere Zapier-Ökosystem.
- Keine native mobile App — Szenarien lassen sich nur im Browser verwalten.
- KI-Features (AI-Module) sind noch früh im Vergleich zur KI-Integration bei neueren Konkurrenten.
Funktionen
Drag-and-Drop-Leinwand für Automations-Workflows mit parallelen Pfaden und visueller Datenverbindung.
Detailliertes Log jedes Operations-Durchlaufs mit Ein- und Ausgabe-Daten pro Modul zum Debuggen.
Parallele Routing-Pfade innerhalb eines Szenarios für gleichzeitige Aktionen in mehreren Apps.
Verarbeitung von Listen und Arrays aus API-Responses ohne Programmierung.
Beliebige REST-API-Calls und eingehende Webhooks ohne native Integration möglich.
Definierte Fehler-Handler-Routen für zuverlässige Automation auch bei API-Fehlern.
Hunderte vorgefertigte Szenario-Templates für gängige App-Kombinationen als Startpunkt.
Gemeinsames Bearbeiten und Verwalten von Szenarien im Team mit Rollen und Zugriffsrechten.
Im Detail
Ein ausführlicher Make Test im Jahr 2026 bestätigt, dass diese Automatisierungsplattform — früher bekannt als Integromat, 2022 in Make umbenannt — für technisch versierte Nutzer die überzeugendere Alternative zu Zapier darstellt. Statt einfacher If-This-Then-That-Ketten bietet Make einen vollständigen visuellen Workflow-Builder, in dem Szenarien als Flussgraphen mit parallelen Pfaden, Schleifen, Fehlerbehandlung und komplexer Daten-Transformation aufgebaut werden.
Szenarien statt Zaps — der grundlegende Unterschied
In Make werden Automationen als "Szenarien" gebaut: eine visuelle Leinwand mit Modulen, die per Drag-and-Drop verbunden werden. Diese Darstellung macht es einfach, komplexe Logik zu verstehen und zu debuggen. Jeder Daten-Durchlauf (Operation) in einem Szenario wird in einem detaillierten Log festgehalten — man sieht genau welche Daten ein Modul erhalten und ausgegeben hat. Bei Zapier gibt es kein vergleichbares Debugging-Tool.
Daten-Transformation und Routing
Make glänzt bei der Verarbeitung strukturierter Daten. Mit Array-Aggregatoren, Iteratoren und eingebautem JSON/XML-Parsing lassen sich komplexe API-Responses aufschlüsseln und weiterverarbeiten — ohne Code. Das Routing-Feature ermöglicht parallele Pfade innerhalb eines Szenarios: ein eingehender Webhook kann gleichzeitig Slack benachrichtigen, einen Eintrag in Airtable erstellen und eine HubSpot-Aufgabe anlegen.
Preismodell: Operations statt Zap-Ausführungen
Make berechnet nach "Operations" — jedes Modul in einem Szenario verbraucht eine Operation. Der Core-Plan (9 $/Monat jährlich) bietet 10.000 Operations/Monat, was für die meisten KMU ausreicht. Im Vergleich: Zapiers günstigster Paid-Plan startet bei 19,99 $/Monat und ist deutlich restriktiver beim Multi-Step-Workflow-Limit.
| Plan | Operations/Monat | Preis (jährlich) |
|---|---|---|
| Free | 1.000 | kostenlos |
| Core | 10.000 | 9 $/Monat |
| Pro | 10.000+ | 16 $/Monat |
| Teams | 10.000+ | 29 $/Monat |
Wann ist Zapier die bessere Wahl?
Make hat eine steilere Lernkurve — die Oberfläche ist für Nicht-Techniker anfangs einschüchternd. Zapier ist einfacher für Marketing-Teams und Einzelnutzer, die schnell simple Automationen einrichten wollen. Make lohnt sich sobald komplexe Workflows mit Daten-Transformation, Fehlerbehandlung oder parallelen Pfaden benötigt werden.
Fazit: Make im Test 2026
Make ist die leistungsfähigere Automatisierungsplattform für Nutzer, die bereit sind, etwas mehr Zeit in das Lernen zu investieren. Das günstigere Pricing, die bessere Debugging-Oberfläche und die überlegene Daten-Verarbeitung machen Make zur ersten Wahl für Entwickler, Operations-Teams und technisch versierte No-Code-Nutzer. Einfache Automationen für nicht-technische Teams sind bei Zapier besser aufgehoben.
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